PROJEKTE AUSLAND
Als Kirche möchten wir unseren Blick nicht nur auf uns selbst richten, sondern Verantwortung übernehmen – für Menschen und Werke, die Hoffnung schenken und konkrete Hilfe leisten.
Die folgenden Projekte stehen derzeit im Zentrum unseres Engagements. Jährlich unterstützen wir sie mit insgesamt rund CHF 30’000.00, damit sie ihre wertvolle Arbeit weiterführen und noch mehr Menschen erreichen können.
Slums in Kalkutta – Indien
Wir unterstützen Prabhudan und Sipra B., die in den Slums von Kalkutta tätig sind. Sie gründen und begleiten christliche Kleingruppen und Hausgemeinden. Zudem besuchen sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen, unterstützen sie im Alltag und beten für Kranke. Darüber hinaus engagieren sie sich im Projekt ConneXions involviert und prägen die Leben von hunderten von Frauen in diesem Selbsthilfeprojekt.
Strassenkinder Westafrika
Dieses Projekt hat zum Ziel Hoffnung und Zukunft im Leben von Kindern und Jugendlichen zu bringen, welche bis anhin auf der Strasse lebten:
- Begegnung schaffen mit den betroffenen Kindern auf der Strasse
- Herkunftsfamilie kontaktieren (wo möglich), Versöhnung und Reintegration anstreben
- Identitätsfindung und zwischenmenschlicher Umgang basierend auf christlichen Werten vermitteln
- Ritualisierter und disziplinierter Alltag leben (Umgang mit Nahrung, Kleidung, Hygiene)
- Schulbildung ermöglichen
- Vermitteln von Lehrstellen
- Wertschätzung der Kinder durch die Namensgebung: «enfants de gloire» (Kinder zu Ehre Gottes) anstelle von «enfants de la rue» (Strassenkinder)
Dieses Projekt ist ein Projekt von «Serving in Mission» (www.sim.ch) und wird von deren Leuten vor Ort betreut.
MAF
Als internationale christliche Hilfsorganisation fliegt MAF dorthin, wo Hilfe sonst nicht hinkommt – in abgelegene Regionen des globalen Südens. Ob in Katastrophengebieten, bei medizinischen Notfällen oder in langfristigen Entwicklungsprojekten: Mit 117 Kleinflugzeugen bringt MAF Medizin, Nahrung, Bildung und Hoffnung zu Gemeinschaften in mehr als 25 Ländern, die sonst von der Welt abgeschnitten wären.
„Gemeindegründer auf Kuba freisetzen“
Beim letzten Besuch bat uns der lokale Partner, in unserem Fluggepäck Zucker mitzubringen! Kuba war zu Zeiten der Sowjet-Union als «Zuckerinsel» bekannt und produzierte den Süssstoff für viele kommunistische Länder. Nach vielen Jahren Misswirtschaft kann es nicht einmal mehr den Eigenbedarf decken. Und so geht die akkute Mangellage weiter: Benzin, Mehl, Eier, Poulet, Fleisch, Elektrizität, etc. Auch Touristen meiden die Insel inzwischen. Kein Wunder, verlieren viele die Hoffnung und verlassen die Insel. Doch die Christen helfen einander in grosser Solidarität, viele Pastoren sind beseelt von Hoffnung: Sie wünschen sich, dass Kuba für Jesus gewonnen wird! Dafür evangelisieren sie und geben alles. Auf besonderes Interesse stossen sie zur Zeit bei Jugendlichen, denn diese nehmen Christen als „glaubwürdig und hoffnungsvoll“ wahr. In Zusammenarbeit mit evangelischen Denominationen fördern wir gezielt die Entsendung von Dutzenden von kubanischen Missionaren zur Gründung von Hauskirchen. Auf diese Weise hat die christliche Gemeinde ein enormes Wachstum erlebt. Aber sie erfährt auch viel Widerstand.
Die «Kommunistische Partei Kubas» (PCC) regiert Kuba seit 1959. Diese versucht, die Kirche im Sinne ihrer kommunistischen Ideologie unter Kontrolle zu halten. Gegen oppositionelle Stimmen und Demonstranten wird mit aller Härte vorgegangen. Kritisieren Gemeindeleiter oder christliche Aktivisten das Regime, müssen sie mit Verhaftungen, Verleumdungskampagnen, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, Gefängnisstrafen oder Schikanen durch die Regierung und ihre Sympathisanten rechnen. Zur Kontrolle und Begrenzung des Einflusses der Kirche ist es üblich, die Registrierung neuer Kirchen zu verhindern, wodurch diese in die Illegalität gezwungen werden. Die Behörden verhängen dann Sanktionen, z. B. Verweigerung von Lizenzen, Geldstrafen, Beschlagnahmung von Eigentum oder Abriss oder Schliessung von Kirchen (einschliesslich Hauskirchen). Leider haben auch viele Christen und Kirchenleiter das Land verlassen. Die Lücken werden geschlossen von jungen Leiterinnen und Leitern, denn unter ihnen ist der Hunger nach dem Evangelium gross. In den USA hat Präsident Marco Rubio zum Aussenminister ernannt, er ist Sohn von kubanischen Einwanderern. Es wird ein harter Kurs gegen die Insel erwartet, sowie ein baldiger Umsturz.
Gebetsanliegen:
· Dass sich die Wirtschaft erholt, die Teuerung abnimmt, die Mangellage aufhört und der Hunger endet.
· Dass das Gemeindewachstum durch neue, junge Leiter gesund fortfährt.
· Dass Kuba für Jesus gewonnen wird – ein Mensch nach dem anderen.
Helfen Sie mit und verändern Sie Leben.












